DualitätEgoGedankenKarriereVerstandZiele

Spiel

Das Spiel ist nie zu Ende. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Bewerten und vergleichen. Vorteile erkennen da, hingehen dort. Darauf hinarbeiten, sie erhaschen. Karriere da, Gelder generieren dort. Hier? Was ist das? Ziele haben, um bei Erreichung selbiger neue zu benötigen! Sinn? Von Ziel zu Ziel zu hecheln! Neue Wohnung neues Auto. Fein. Doch was fehlt? Das neue Ziel! Sicherlich! Was sollte es auch sonst sein? Das was ich nicht bin muß ich ja schließlich erst erreichen. Weiterhetzen. Bin ich da, dann bin ich angekommen. Leider nur für ein paar Momente. Dann beginnt es neu. Aber dann hat sie es endgültig geschafft! Im Vergleich zu Jetzt. Dann ist es vollbracht. Dann ist es besser. Aber Spass macht die Hetze oft irgendwie nicht. Sie kommen an das Ziel, vielleicht erfüllt es sie einige Tage, dann beginnt die Zielsuche von vorn. Noch höher in der Hierachie, höhere Gehaltsgruppe! Die Luxuslimousine macht keinen Spass mehr, ist gewöhnlich geworden. Und sie wundern sich, warum sie sich an dem neuen Luxusschlitten auch nicht länger erfreuen können, als damals an ihrem ersten kleinen Fiat! Es endet nie. Stopp! Jetzt weiß er es! Er hat die Erkenntnis! Er muß beruflich ganz bis nach oben! Geltung! Wie konnte er nur denken, materielles könne ihn zufrieden stellen? Jetzt wird er sich auf die Karriere konzentrieren! Und es beginnt von vorn. Das Spiel. Er spielt, ohne die Regel verstanden zu haben. Immerzu: Das Spiel.