EgoGedankenHegemonieVerstand

Hegemonie

Erkenntnis ermöglicht Dekonditionierung. Diese kannst du nur selber durchlaufen und – bitte folgendes Pronomen wörtlich nehmen – niemand kann dir dabei helfen. Maximal Anstöße oder Andeutungen können dich dort hinführen. Das Resultat ist klares Leben in Kooperation stetig seltener auftretender Geschichten im Kopf. Jedem, der dir sagt, all dies überkommt dich nur plötzlich, auf einen Schlag, sei unumkehrbar erhellend, womöglich auch noch andauernd, ein „immerwährend erleuchter Zustand“, so beglückwünsche ihn und ermutige ihn weiter zu ziehen! Mehr kann ich dir nicht empfehlen. Doch es ist nicht einfach. Es benötigt sehr viel Zeit, die du nur mit dir allein verbringen musst. Erkenne, dass das Ego, welches heute morgen ein Frühstück zu sich nahm ein anderes ist als dieses, welches jetzt hier diesen Satz liest. Erschwerend kommt hinzu, dass ein weiteres virtuelles Ich am Ende dieses Abschnittes erschienen sein wird. Erkenne das Ego als eine virtuell eingebildete Instanz, welche dir vorgaukelt von allem getennt zu leben. Ein Menschentier, welches sich in der Regel von allem abgeschnitten und oft nur in Gruppen wohlfühlt. Sollte ein Denkanstoß dich dazu treiben weitere Informationen zu suchen, so ist vielleicht der erste Schritt schon geschehen. Schuld, Existenzangst, Angst vor dem Tod, Opferempfinden, Hass oder Zweifel werden kaum noch eine Rolle spielen. Sie werden Erscheinungen sein, denen du kaum noch Beachtung schenkst. Innere Ruhe, Zuversicht und das absolute Vertrauen werden sich potenzieren. Kämpfen ist sinnlos. Veränderungen stellen sich von selbst ein, ohne energieverzehrenden Kampf. Der Glaube mit Kontrolle, Planung und Denken das Leben und damit auch das Univerum nachhaltig beeinflussen zu können, wird sich als Schimäre erweisen.